Nach unserem
Flirt in Redon (Man merke: Franzosen die Rauchen, haben nie ein Feuerzeug!!...Gruss
an Raphael) ging es mit dem Nachtzug nach Bordeaux. Dort pennten wir für
zwei Stunden in einem Wartesaal vom Bahnhof, bis unser Zug nach Arcachon fuhr.
Yepiiii, endlich kamen wir nach der langen Nacht an. Nachdem ich auf dem Bahnhofklo
fast desinfiziert worden wäre, (Anja lachte sich einen Schranz in den
Bauch während ich vor Angst fast umkam) schleppten wir uns zum Strand.
Und was mussten unsere Augen auf dem Weg dorthin entdecken...einen Supermarché!!!
Unsere Mägen begannen bei dem Anblick schon Saltos zu schlagen...doch
leider war der Laden noch geschlossen. So mussten wir noch eine ganze Stunde
Hungern. Diese verbrachten wir mit unserer Zähneputzaktion am Strand
(wieso schauen uns alle so komisch an?)

Nach dem
Einkaufen waren unser Portemonnaie um 80 Francs erleichtert, wir aber 1000
mal glücklicher. Denn durch Zufall hatten wir die Kasette entdeckt die
wir in Etrètat mit den Franzosen hörten...tja, da konnten wir
wirklich nicht wiederstehen, die musste einfach her.


Nach dem
Einkaufen waren unser Portemonnaie um 80 Francs erleichtert, wir aber 1000
mal glücklicher. Denn durch Zufall hatten wir die Kasette entdeckt die
wir in Etrètat mit den Franzosen hörten...tja, da konnten wir
wirklich nicht wiederstehen, die musste einfach her.
Da bei unserer Ankunft in Arcachon der Bahnschalter noch geschlossen war,
kehrten wir nach unserem Frühstück nochmals zum Bahnhof zurück.
Schliesslich mussten wir noch für morgen den TGV nach Dax reservieren.
Leider war der geplante Zug schon ausgebucht, also entschlossen wir uns für
den früheren, den um 9.05 Uhr morgens...dies sollte sich noch als grober
Fehler herausstellen. Denn eigentlich wollten wir die Nacht in der Jugendherberge
auf dem Cap Ferret verbringen. Diese wurde uns nämlich von ein paar anderen
Railern wärmstens empfohlen. Das Problem: Die erste Fähre vom Cap
zum Festland zurück fährt erst um 9 Uhr.

Deshalb
beschlossen in einem der zahlreichen Campingplätze in der Nähe der Dune du
Pilat zu übernachten. Also stiegen wir zu einem völlig verrückten Chauffeur
in den Bus. Tja was soll ich sagen...er fuhr nicht nur wie ein Schwein (im
fünften Gang um den Kreisel da wegen des Natels keine Hand mehr zum Schalten
frei war) er war es auch (grübelte die ganze Zeit mit der zweiten freien Hand
in den Zähnen)! Diese Horrorfahrt brachte uns direkt an den Fuss der Düne.
Von da aus sollte der nächste Campingplatz etwa 1 km entfernt sein...als nach
einer halben Stunde latschen ein Schild kam: Camping 3 km kehrten wir wieder
um. Vielen Dank!
Da wir dann trotz unseres schweren Gepäcks nicht auf die Düne verzichten wollten,
blieb uns nicht viel anders überig als mit den schweren Rucksäcken die Düne
hochzustapfen. 2 Schritte vorwärts, 1 Schritt Rückwärts...aber es lohnte sich,
die Aussicht war einfach genial...man kam sich vor wie in der Wüste. Nachdem
wir etwa 2 Stunden ausgiebig herumgetollt hatten (man bemerke: Düne runterrollen,
20 Sekunden, Düne wieder rauf, 20 Minuten!), beschlossen wir einen gemütlichen
"Hängernachmittag" am Strand zu verbringen, um uns von den Strapazen die uns
dieser Vormittag bescherte zu erholen. Aber zuvor schnellte unser Adrenalinspiegel
nochmals kräftig in die Höhe, denn es sass oh schreck, oh schock noch immer
der selbe Chauffeur am Steuer.
Wir zermalmten uns den ganzen Nachmittag das Hirn wo wir nun unser Nachtlager
aufschlagen könnten. Schlussendlich fanden wir das es die beste Lösung sei,
nach Bordeaux zurückzukehren und dort in der JuHe zu übernachten. Gesagt getan...Doch
leider leider leider...es kam wie es kommen musste, denn an diesem Tag lief
sowies schon alles schief....die JuHe war wegen Umbau unauffindbar gezügelt.
Für uns bedeutete das eine sehr ungemütliche, lange Nacht im Wartesaal
am Bahnhof.